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Dax unter 3400                               zur Startseite


ist die direkte Folge der verschiedenen Manager, die sich großzügigerweise recht umfangreich selber bedienten und man kann hier nichts anderes sagen, als dieses vom Gelde der Aktionäre geschehen ist und vermutlich noch einige Zeit geschehen wird.


Dieses Phänomen können wir besonders in den USA beobachten, wo zudem noch riesige Pleitenwellen von Aktiengesellschaften drohen, die offensichtlich auf falsche Billanzierungen zurück zu führen sind.


Dieses scheint aber nicht nur eine Amerikanische Praxis zu sein, sondern gerade auch in jüngster Vergangenheit ist es schwer zu verstehen, warum gerade der Mannesmann Manager oder beispielsweise der viel gepriesene Wunderknabe der CDU (von Helmuth Kohl seinerzeit mit der Aufgabe betreut) Rom Sommer und Co. Anzeigen laufen haben.


Zudem kommen immer mehr Daten auf, deren Korrekturen zwingend notwendig werden, die aus Wirtschafts- oder Staatsstatistiken stammen.


Sonntag 4. August 2002, 17:40 Uhr
Anwälte erstatten Strafanzeige gegen Telekom-Manager

Auszüge:

Die Strafanzeige richte sich unter anderem gegen den Aufsichtsratsvorsitzenden Hans-Dieter Winkhaus, den damaligen Aufsichtsrat und heutigen Vorstandsvorsitzenden Helmut Sihler und den im Juli zurückgetretenen Ron Sommer.


Es gehe darin um den Aktienoptionsplan für den Telekom-Vorstand, «auf Grund dessen die Manager im Jahr 2001 Aktienoptionen im Gesamtwert von einer Milliarde Euro erhalten hatten», 

Vorstand und Aufsichtsrat hätten den Aktionären suggeriert, dies sei für sie von Vorteil, «Diese Darstellung war jedoch grob wahrheitswidrig», zitiert die «Süddeutsche» aus der Anzeige der Anwälte.

Es gehe darin um den Aktienoptionsplan für den Telekom-Vorstand, «auf Grund dessen die Manager im Jahr 2001 Aktienoptionen im Gesamtwert von einer Milliarde Euro erhalten hatten», schreibt die Zeitung.


Angesichts der vor geschilderten Meldungen und der bereits geübten Tatsachen ist es natürlich völliger Zufall, dass im Wahlvorjahr erhebliche Gewinne bei der einst als Volksaktie gerühmten Telekom Aktie diese durch die anscheinend in dieser Meldung zitierten möglichen Fakten so abgerutscht ist.


Volkswirtschaftlich ist es daher nicht besonders verwunderlich, wenn die Wirtschaftsdaten an den Börsen laufend weiter fallen und fallen und fallen, denn immerhin ist es den Herren dort entgangen, dass jeglicher Selbstbedienungsversuch, ob nun in USA oder auch hier zu Lande einen Rattenschwanz an Entlassungen mit sich bringt und die dadurch verlorene Kaufkraft fehlt dem Markt, was wiederum fallende Kurse begründet, da Gewinnerwartungen bei fallender Nachfrage nun ja mal nicht so zu erreichen sind.


Gerade das sind Gründe, warum die Wirtschaft Deutschland und Europas nicht nach Amerika zu schielen braucht, sondern erst einmal die eigenen Hausaufgaben zu erledigen haben.


Ja, mittlerweile tauchen auch immer mehr Berichte auf, wo angeblich die Wirtschaftsprüfungsgesellschaften unrichtige Angaben machen und deren Gutachten damit auch nur Makulatur darstellen, sei es nun wissentlich oder unwissentlich entstanden, handelt es sich nun um gelegentliche Gefälligkeits- Gutachten oder um gezielten Betrug mit Absicht.


Gerade die amerikanische Regierung hat Durch den Präsidenten George W. Bush eine härtere Gangart gegen Wirtschaftskriminelle angekündigt und bereits die ersten Gesetze verabschiedet und es ist den Amerikanern sicherlich klar, dass sie in Europa die Gesetze nicht demokratisch ändern können und daher ist es nicht nur Hilfreich für die amerikanische Politik, wenn Europa hier ebenfalls seinen eigenen Weg geht und vor der eigenen Türe genau so zu fegen beginnt, wie es uns die Amerikaner in diesem Falle vorgemacht haben, was nun nicht heißt, dass wir das Gesamte Wirtschaftssystem und die Marktwirtschaft übernehmen müssen, denn eine gute Soziale Marktwirtschaft ist nach wie vor Leistungsfähiger, wie uns die Jahre vor 1973 (Energiekrise) bewiesen und gezeigt haben.
Jedenfalls ist das Vertrauen dahin.


Und dann tun so einige Börsenbericht Erstatter, als ob das Ganze nicht absehbar gewesen, und nicht zu überblicken wäre.